Linke Dominanz kommt Windisch teuer zu stehen                                     

02.03.2020, Fabian Schütz

Die aktuelle Legislatur ist geprägt von einer linken Dominanz. Mit 18 von 40 Sitzen stellt die SP allein schon 45% des Einwohnerrates. Zusammen mit den drei Einwohnerräten der EVP, die in praktisch allen Abstimmungen mit der SP stimmen, ergibt sich ein linker Block, der nicht auf Allianzen angewiesen ist. Faktisch werden die Beschlüsse also schon zwei Wochen vor den eigentlichen Einwohnerratssitzungen gefasst. Dann nämlich, wenn die SP ihre Fraktionssitzung hat. Betrachtet man die letzten zwei Jahre, dann wird offensichtlich, wie teuer ein derart einseitiger Einwohnerrat uns Windischer zu stehen kommt. 

 

Erstes Beispiel ist die 2018 genehmigte Motion, welche für das Gebiet «im Winkel» einen Anteil von 30% an gemeinnützigem Wohnungsbau vorschreibt. Obwohl Windisch bereits einen Anteil von 10% an Genossenschaftswohnungen aufweist. Damit wird ein Hauptproblem von Windisch weiter akzentuiert: Die unterdurchschnittliche Steuerkraft pro Einwohner. Diese lag 2010 noch mehr als 20% unter dem Kantonsmittel. Heute stehen wir dank der weitsichtigen Wohnbaupolitik der letzten Jahre zwar deutlich besser da, liegen aber immer noch etwa 10% unter dem Durchschnitt. Mit dieser Motion schwächt die Linke die Gemeinde auf dem Weg in Richtung stabiler Finanzen. 

 

Als zweites Beispiel darf die von der SP vorangetriebene Motion zur Pensenerhöhung der Fachstelle «Integration» genannt werden. Obwohl der Gemeinderat vorgängig betont hat, dass kein Bedarf für ein erhöhtes Pensum bestehe. Mit diesen zusätzlichen Mitteln soll nun primär eine Bedarfsabklärung stattfinden. Folgeprojekte sind vorprogrammiert.

 

Die SP äusserte in der letzten Budgetdebatte den Verdacht, dass die finanzielle Situation der Gemeinde bewusst pessimistisch dargestellt werde und möchte die Ausgabenseite erhöhen. Dabei wäre es jetzt an der Zeit, die Gemeindefinanzen für die anstehenden Grossprojekte fit zu trimmen. Denn in unmittelbarer Zukunft stehen der Neubau des Schulhauses Dohlenzelg, die Renovation des Schulhauses Reutenen mit einem Ausbau der Tagesstrukturen im gleichen Quartier sowie ein Neubau für den Werkhof an. Auch ohne Zutun des linken Blocks würde Windisch nur schwer um eine Erhöhung des Steuerfusses herumkommen. Mit der aktuellen Zusammensetzung des Einwohnerrats nehmen wir aber mit Volldampf Kurs auf eine Steuererhöhung.

 

Auch die Schule Windisch wird vom linken Wirbelsturm nicht verschont. Nach Judith Zürcher und Suad Maliqi bringt nun Thomas Haller mit seinem Rücktritt aus der Schulpflege nach wenigen Monaten Unruhe in die Schule Windisch. 

 

Der Wirbelsturm wird noch einige Zeit über Windisch wüten, denn die Legislatur ist erst zwei Jahre alt.   

SVP-Motion: Geld für Jugendtrainer anstatt in die Verwaltung                                        

28.11.2019, Fabian Schütz

Lesen Sie den Artikel zu unserer Motion unter folgendem Link:

https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/brugg/svp-schuetz-fordert-15-000-franken-fuer-jugendtrainer-denn-integration-findet-auf-dem-sportplatz-statt-136027289

  

 100. Generalversammlung der SVP Windisch                                          

1.12.2018, Fabian Schütz

Die 100. Generalversammlung der SVP Windisch findet am 15. Februar 2019 (nicht am 15. März, Fehler auf der schriftlichen Einladung), bei der Sanavita AG statt. Die GV startet um 18:15 Uhr. Anschliessend hält Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg einen Vortrag über die bewegte Geschichte unserer Ortspartei (Start Vortrag um 19:30 Uhr). Der Vorstand freut sich über rege Teilnahme an beiden Anlässen. Das Protokoll der 99. GV finden sie im Archiv.

 

https://www.aargauerzeitung.ch/beitrag/vereinsmeldung/betriebsamer-start-ins-jubilaeumsjahr-133809531

  

 

Homepage des Bezirks: www.svp-bezirk-brugg.ch

Homepage des Kantons: www.svpag.ch

Homepage Schweiz: www.svp.ch